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Öffentliche Führung durchs SCDH

23. Oktober 2025 (17.00 Uhr)

Design for Dignity

Design for Dignity

Entwicklung eines modularen und anpassungsfähigen Systems zur Förderung von Privatsphäre in Schweizer Bundesasylzentren und Kollektivunterkünften

Laufzeit

  • Juli 2025-Oktober 2025

Lead

  • Berner Fachhochschule / Departement Hochschule der Künste Bern / Institute for Design Research / Violetta Dyka

Mentorin

  • Berner Fachhochschule / Departement Hochschule der Künste Bern / Institute for Design Research / Catalina Jossen Cardozo

Mitwirkende

  • Andrii Taran / Marketing und Kommunikation
  • Tamara Tremonte / Industriedesign

Partner

  • Swiss Center for Design and Health

Finanzierung

  • Gebert Rüf Stiftung

Mit der Entwicklung einer modularen und anpassungsfähigen Lösung zur Förderung der Privatsphäre sollen die Lebensbedingungen und damit das Wohlbefinden von geflüchteten Menschen, die in Schweizer Bundesasylzentren und Kollektivunterkünften untergebracht sind, verbessert werden. «Design for Dignity» ist nicht nur ein Produkt, sondern ein Statement für mehr Menschlichkeit: Würde ist ein Recht aller Menschen. Design kann dazu beitragen.

In den Schweizer Bundesasylzentren mangelt es an Privatsphäre. Viele Zentren sind überfüllt, dies führt zu knappen räumlichen Bedingungen und zu wenig oder keiner Privatsphäre. Viele Menschen, die in Asylzentren wohnen, verspüren konstanten Stress, kommen kaum zur Ruhe und können nur schlecht schlafen. Das Trauma der Flucht wird durch den Stress des Lebens auf engstem Raum mit wenig persönlichem Freiraum oft zusätzlich verstärkt.

«Design for Dignity» wurde im Rahmen des MA Design Entrepreneurship an der Hochschule der Künste Bern von Violetta Dyka entwickelt. Ziel ist es, sowohl das Wohlbefinden der Flüchtlinge als auch die Arbeitsbedingungen der Mitarbeitenden in Asylzentren zu verbessern. Dazu entwickelte Violetta Dyka ein modulares und anpassungsfähiges System, das für mehr Privatsphäre sorgt. Denn selbst ein Mindestmass an Privatsphäre reduziert Stress, verbessert die psychische Gesundheit und kann die zwischenmenschlichen Beziehungen in den temporären Gemeinschaften verbessern. Diese Aspekte wirken sich auch positiv auf die Arbeitsumgebung der Mitarbeitenden aus. 

Die Weiterentwicklung von «Design for Dignity» wird vom Programm «PROOF» der Gebert Rüf Stiftung und von der Hochschule der Künste Bern unterstützt. Folgende Themen stehen dabei im Fokus:

  • Materialrecherche zur Identifikation geeigneter, nachhaltiger Materialien
  • Iterative Prototypentwicklung und Testing
  • Durchführung von Co-Design Workshops mit verschiedenen Akteur:innen,  
  • Entwicklung eines skalierbaren Geschäftsmodells
  • Förderantrag bei First Ventures VALIDATE der Gebert Rüf Stiftung 

Das SCDH unterstützt Violetta Dyka und ihr Team im Rahmen der «PROOF»-Phase in der Materialrecherche, Prototypenentwicklung und Durchführung von Co-Design Workshops.

Das Projekt entstand aus der gelebten Erfahrung der Flucht und basierend auf der Überzeugung, dass Design eine entscheidende Rolle bei Förderung des Wohlbefindens von Flüchtlingen in Bundesasylzentren spielen kann. «Design for Dignity» ist mehr als ein Projekt – es ist eine Vision für menschenwürdige Unterbringung und ein Modell für Innovation in der humanitären Hilfe.

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