
Notfalltriage am Standort Triemli | Stadtspital Zürich
Simulationsbasierte Evaluation der Infrastruktur
Wie lassen sich kostspielige Planungsfehler vermeiden und gleichzeitig Sicherheit, Effizienz und Patientennutzen erhöhen? Das SCDH unterstützt das Stadtspital Zürich beim Umbau der Notfalltriage am Standort Triemli mittels simulationsbasierter Evaluation. In einem partizipativen Simulationsworkshop werden geplante räumliche Konfigurationen und Abläufe unter realistischen Nutzungsbedingungen überprüft und gezielt optimiert – noch vor dem Umbau. Die Leistungen des SCDH werden im Rahmen des Innovationskredits von Smart City Zürich finanziert..
Laufzeit
- 2026
Kunde
- Stadtspital Zürich
Finanzierung
- Smart City Zürich
Kontext
Das Stadtspital Zürich steht vor umfangreichen baulichen Investitionen zur Sicherstellung einer zukunftsfähigen Spitalinfrastruktur. Insbesondere in komplexen Bereichen wie der Erstbeurteilung (Triage) können Planungsentscheide in frühen Projektphasen weitreichende Auswirkungen auf Sicherheit, Arbeitsabläufe, Datenschutz und Aufenthaltsqualität haben. Gleichzeitig erschweren hoher Kosten- und Zeitdruck sowie sich verändernde betriebliche Anforderungen eine verlässliche Beurteilung geplanter Räume allein anhand von Plänen und Visualisierungen. Fehlentscheide in frühen Phasen führen häufig zu kostspieligen Anpassungen im Betrieb oder nach der Inbetriebnahme.
Vorgehen
Das SCDH konzipiert und realisiert einen ganztägigen Simulationsworkshop auf der Simulationsfläche in Nidau. Grundlage bildet der aktuelle Planungsstand der Notfalltriage am Standort Triemli. In realitätsnahen Nutzungsszenarien – Routinebetrieb, Notfallsituationen und Nachtdienst – werden räumliche Konfigurationen, Sichtachsen, Abläufe und Schnittstellen gemeinsam mit Mitarbeitenden des Stadtspitals Zürich überprüft. Durch begehbare 1:1-Projektionen, Wellpappwände, Mock-ups und kontextspezifisches Mobiliar werden geplante Räume unmittelbar erlebbar. Die Simulation ermöglicht es, Sicherheitsaspekte, Privatsphäre, Effizienz der Arbeitsabläufe sowie Potenziale zur Standardisierung systematisch zu analysieren.
Die gewonnenen Erkenntnisse werden entlang evidenzbasierter Designkriterien priorisiert und in einem strukturierten Bericht festgehalten.
Nutzen
- Durch die Förderung im Rahmen des Innovationskredits von Smart City Zürich kann der Einsatz von Simulationen als innovatives Planungsinstrument systematisch erprobt und evaluiert werden.
- Die simulationsbasierte Evaluation erlaubt es, Planungsannahmen frühzeitig zu überprüfen und fundierte Entscheidungsgrundlagen für die weitere Projektentwicklung zu schaffen. Potenzielle Schwachstellen in Bezug auf Sicherheit, Datenschutz, Raumwirkung und Prozesse werden sichtbar, bevor bauliche Massnahmen umgesetzt werden.
- Die aktive Einbindung von Mitarbeitenden stärkt die Akzeptanz der Nutzenden und stellt sicher, dass reale Arbeitsabläufe und Bedürfnisse in die Planung einfliessen.
- Die Simulation trägt zur Reduktion von Fehlplanungen und Folgekosten bei und unterstützt die Entwicklung effizienter, sicherer und patient:innenorientierter Notfallstrukturen.
- Die gewonnenen Erkenntnisse können über den Standort Triemli hinaus als Referenz für weitere Bau- und Umbauprojekte des Stadtspitals Zürich genutzt werden.
Galerie
Status
laufend
Projektart
Dienstleistung
Zielgruppe
GesundheitsinstitutionenPlaner:innen und Gestalter:innen
Tätigkeitsfeld
Objekte und Umwelt
Angebot
Testing
Infrastruktur
Simulationsfläche
Kontakt


































